5. Spieltag Fußball-Bundesliga: Magath siegt gegen Schalke

Mandzukic erlöst seinen Trainer: Mit einem 2:1-Sieg gegen Schalke 04 hat sich der VFL Wolfsburg erstmal von den hinteren Tabellenplätzen entfernt.

Wolfsburgs Mandzukic köpft das 1:1. Bild: dpa

WOLFSBURG dpa | Dank Doppeltorschütze Mario Mandzukic haben Trainer Felix Magath und der VfL Wolfsburg den ersten Schritt aus der Krise gemacht. Die "Wölfe" gewannen am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen Magaths Ex-Club Schalke 04 mit 2:1 (1:1).

Raúl hatte die Gäste vor 30.000 Zuschauern in Führung gebracht (13. Minute). Mario Mandzukic drehte mit seinen Treffern für den Meister von 2009 die Partie (33. und 82.). Damit gewann Wolfsburg nach drei Spiele ohne Sieg erstmals wieder und rückte in der Tabelle mit sechs Punkten auf Rang 13. Schalke verlor erstmals nach drei Siegen. Mit neun Zählern ist Schalke nun Sechster.

Die Partie begann für Magath gleich mit dem ersten Schock. Jefferson Farfan lupfte den Ball genau in den Lauf von Raul, der einst vom ehemaligen Schalke-Coach Magath nach Deutschland gelockte Spanier ließ sich aus Nahdistanz die Chance auf sein drittes Saisontor nicht entgehen. VfL-Keeper Marwin Hitz, für seinen wegen einer Sehnenzerrung in der linken Hand fehlenden Schweizer Landsmann Diego Benaglio im Tor, bleib keine Chance.

Bei Dauerregen setzte Schalke zunächst die Akzente, demonstrierte die bessere Spielanlage. Wolfsburg hielt mit Kampf und Bissigkeit dagegen. Schalke-Schlussmann Ralf Fährmann musste gleich zweimal eingreifen (15.); Sotirios Kyrgiakos und Srdjan Lakic (30.) näherten sich dem Tor. Und als der erstmals in der Startelf stehende 21-jährige schwedische Neuzugang Rasmus Jönsson mit einer Flanke Mandzukic fand, durfte Magath jubeln.

Nach den heftigen Diskussionen um viele Neuzugänge, Geldstrafenkataloge und Personalführung Magaths fühlten sich die VfL-Profis gereizt. Der Mandzukic-Treffer löste beim Gastgeber auch ohne die verletzten Thomas Hitzlsperger und Hasan Salihamidzic - der von Magath erst bestrafte und dann begnadigte Patrick Helmes saß ... auf der Bank - offensichtlich die Bremsen. Einen weiteren gefährlichen Kopfball des Kroaten köpfte der fleißige Raul von der eigenen Torlinie (42.). Nun war reichlich Feuer drin in der Partie.

Nach der Pause blieb Wolfsburg kampfstärker. Lakic (62. und 72.) war mit seinen Kopfbällen aber nicht zwingend genug. Auf der Gegenseite verpasste Klaas Jan Huntelaar (59. und 80.) die Entscheidung für Schalke. Dann schlug Mandzukic nach Freistoß von Marcel Schäfer nochmals zu. Damit bleibt es beim letzten Sieg der Gelsenkirchener in Wolfsburg im Januar 2003.

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de