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31.03.2025 „weiter/machen – Jenseits der Empörung“: Einladung zum taz lab

Aktuelle Pressemitteilungen der taz

„weiter/machen – Jenseits der Empörung“ ist das Thema des taz lab 2025, des großen Jahreskongresses der taz, am 26. April 2025.

Machen wir uns nichts vor: Ob Klimakrise, soziale Ungleichheiten oder die aus der vermeintlichen Mitte stammenden Fehltritte bezüglich demokratischer Sichtweisen – grüne und linke politische Impulse sind weniger mehrheitsfähig denn je. Trotz aller schlechten Nachrichten wird das taz lab 2025 aber viel mehr bieten, als dystopische Gedankenlabyrinthe: Schluss mit der ewigen Empörung! Es braucht neue Perspektiven!

„Jenseits der Empörung“ – so verorten wir deshalb das taz lab am 26. April 2025, das kurz nach der Bundestagswahl mehr zur Sprache bringt als Ausrufe des Schreckens oder der Verstörung. Wir werden Menschen – aus Deutschland und der ganzen Welt – zuhören, die nicht klein beigeben wollen, die ihre Horizonte, ihre Ängste, Sorgen und Aufbrüche schildern. Und die darauf schwören: „Weiter machen“. Weil es nicht anders geht und nicht gehen soll. Was sonst?

Zu mehr als 80 Einzelveranstaltungen haben bereits zugesagt: Alexandra Stanic, Annett Gröschner, Armin Nassehi, Bao Ninh, Can Dündar, Carla Hinrichs, Carlo Masala, Daniel Cohn-Bendit, David Issacharoff, Debjani Bhattacharyya, Eva Mirasol, Fania Oz-Salzberger, Felix Lee, Ferat Koçak, Haneen Kebriteh, Harald Welzer, Hedwig Richter, Ilija Matusko, Jacinta Nandi, Jörn Glasenapp, Kateryna Mishchenko, Katja Artsiomenka, Lea Streisand, Luisa Neubauer, Luke Hoß, Manfred Grieger, Miriam Davoudvandi, Murat Kayman, Nam Duy Nguyen, Nicholas Potter, Nicole Deitelhoff, Ole Nymoen, Patricia Nubi, Racha Kirakosian, Ricarda Lang, Robert Habeck, Saskia Esken, Sebastian Klein, Shermin Langhoff, Shila Behjat, Steffen Kopetzky, ©TOM, Ulrike Herrmann u.v.a.m.

Außerdem mit dabei: Frühstück mit der taz Genossenschaft, ein Blick hinter die Kulissen des taz-Ressorts Reportage und Recherche, Einblick in die Arbeit von Le Monde diplomatique, ein Hate Bingo-Spiel mit dem taz zahl ich-Team, die schönste Lesebühne Berlins Rakete 2000, eine Theater-Performance mit dem "Sparlight Express", die Mobile Massage Berlin, eine „alkoholunterstützte Trinklesung der Wahrheit“ u.v.m.

Wie politisch aktiv werden, in schwierigen Zeiten resilient bleiben, sich gegen Stammtischparolen wehren? Wie funktioniert Fact Checking? In Workshops kann das untersucht und geübt werden (z.T. vorherige Anmeldung erforderlich). Für Kinder gibt es Zeichenworkshops und gleich mehrere Angebote des ANOHA – der Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin.

„Das taz lab war immer das Plenum der intellektuellen und aktivistischen Möglichkeitserörterungen. In diesem Jahr haben wir ein Programm zusammengestellt, das vor allem diese Botschaft in sich trägt: Woran halten wir als Linke und Linksliberale, als RepublikanerInnen und demokratiebewusste Menschen fest - und was hat uns geschadet und die Rechten gefördert? taz lab heißt Diskurs und Streit - vor allem Selbstvergewisserung. Denn noch ist nichts verloren - und vieles zu gewinnen.“ sagt taz lab-Kurator Jan Feddersen.

„Reden ist Silber, Machen ist Gold! Wer eine Pause vom Zuhören braucht und selbst aktiv werden möchte, sollte unbedingt an einem unserer Workshops im Bunten Raum teilnehmen. Henna malen, Selbstverteidigung oder doch ein Bondage-Kurs? Die Aktiven und Kreativen unter Ihnen werden definitiv auf ihre Kosten kommen!", sagt taz-lab Redakteurin Louisa Zennia.

„Wie schon in den letzten Jahren bieten wir neben der Teilnahme vor Ort die Alternative sich bequem von zuhause die Diskussionen und Beiträge quasi in der digitalen ersten Reihe anzuschauen. Denn manchmal ist der Weg dann doch zu weit und mancher Andrang vor Ort einfach viel zu groß.“, sagt Henning Ziegler vom Produktionsteam.

Das taz lab „weiter/machen – Jenseits der Empörung“ startet am 26. April um 8.30 Uhr und ist hybrid: Auch in diesem Jahr werden unsere Hauptbühnen live im Stream übertragen. Zudem gibt es zwei rein digitale Räume: das Studio Rosa und Studio Mint. Im Nachhinein werden alle gestreamten Veranstaltungen in der taz-lab-Mediathek abrufbar sein.

Wer nichts verpassen und hinterher auf alle Veranstaltungen beliebig oft zugreifen will, kann ab sofort das taz lab-Ticket erwerben: tazlab.de/tickets

Das taz lab hält Outdoor ums taz-Haus zahlreiche Ausstellerstände, Workshops und eine Spielstraße für das ganz junge Publikum kostenlos bereit.

Akkreditierungen zum taz lab sind ab sofort über tazlab@taz.de möglich.

Auf tazlab.de informieren wir regelmäßig über Neuigkeiten und Zusagen. Das gedruckte Programm liegt der Gesamtausgabe der wochentaz vom 6. April bei und kann zudem digital - und somit auch bei kurzfristigen Änderungen immer aktuell gehalten – nachgeschaut werden unter: tazlab.de/programm

taz lab 2025: „weiter/machen – Jenseits der Empörung“

Termin: Samstag, den 26.04.2024, 8.30-21.00 Uhr

Ort: taz Verlagshaus, Friedrichstr. 21 | frizzforum, Friedrichstr. 23 | Outdoor im anliegenden „Besselpark“ in 10969 Berlin

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, wenn Sie dabei sind, ob digital oder vor Ort.

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