piwik no script img

1. indigene Präsidentin

Ureinwohnerin Murmu tritt Staatsamt in Indien an

In Indien ist die neue Staatspräsidentin Draupadi Murmu vereidigt worden. Die 64-Jährige ist dabei das erste Staatsoberhaupt aus der ethnischen Gruppe der Ureinwohner Indiens. Murmu, die der hindunationalistischen Regierungspartei BJP von Premierminister Narendra Modi angehört, legte am Montag ihren Amtseid ab. „Meine Wahl ist Beweis dafür, dass Arme in dem Land Träume haben und sie auch erfüllen können“, sagte sie anschließend laut dem örtlichen Fernsehsender NDTV. Murmu war früher Lehrerin und dann Gouverneurin des Bundesstaates Jharkhand. Als Gouverneurin setzte sie sich für die Rechte von Indiens Ureinwohnern ein. Indigene Menschen machen gut 8,6 Prozent der Bevölkerung Indiens von rund 1,3 Milliarden Menschen aus. Das indische Staatsoberhaupt erfüllt – ähnlich wie der deutsche Bundespräsident – vor allem repräsentative Aufgaben, die Macht liegt beim Premierminister. (dpa)

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen