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taz Talk über rechte Ideologien Buchvorstellung: „Erziehung zur Grausamkeit“

Robert Misik ist nicht nur taz-Autor, sondern auch politischer Schriftsteller. Im taz Talk spricht er über sein neuestes Buch „Erziehung zur Grausamkeit“ – eine Analyse rechter Ideologien.

„Erziehung zur Grausamkeit“ heißt das neue Buch des auch in der taz bekannten Autors und Journalisten Robert Misik. Sein Buch beleuchtet, wie rechte Ideologien heute nicht nur über klassische Parteistrukturen, sondern vor allem über soziale und massenpsychologische Prozesse verbreitet werden.

Veranstaltungsinformationen

Wann: Mi., 04.11.2026, 19.00 Uhr

Einlass: 18.30 Uhr

Wo: taz Kantine und im Livestream

Friedrichstr. 21

10969 Berlin

Die Teilnahme ist nur mit einem im Voraus gebuchten Ticket möglich. Wir bitten Sie daher um eine Anmeldung über dieses Ticket-Portal. Die Plätze sind begrenzt, der Eintritt ist kostenlos. Der Zugang zur Veranstaltung ist barrierefrei.

Historisch kennen wir das Muster: In Bertolt Brechts Stück „Mann ist Mann“ aus dem Jahr 1926 wird erprobt, wie man Menschen mitsamt ihren Einstellungen beliebig formen kann. Der Arbeiter Galy Gay wird binnen einer Woche in eine gefühllose Kampfmaschine „ummontiert“. Misik untersucht in „Erziehung zur Grausamkeit“ die Massenpsychologie des neuen Faschismus.

Die Agitation schürt die Wut, die Verbitterungsgefühle, will ihre Anhänger:innen in vollends paranoide Charaktere verwandeln, nährt einen Kult der Härte, die Freude an der Gemeinheit, Fantasien über allerlei Grausamkeiten, die man anderen antun könnte. Es sind Lehrjahre der Unmenschlichkeit.

Der Autor analysiert nicht nur, welche Charaktere für das Autoritäre besonders empfänglich sind und welche Pathologien unserer Zeit den Aufstieg der radikalen Rechten begünstigen, sondern: Was geschieht mit den Menschen, wenn sie in die Fänge der Propaganda geraten?

Anmeldung zur Veranstaltung: fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/292039/anmelden

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Livestream

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Ein Gespräch mit:

🐾 Robert Misik wurde 1966 in Wien geboren. Misik ist Journalist, taz-Autor sowie politischer Schriftsteller und zählt als solcher zu den bekanntesten Publizisten Österreichs.

🐾 Antonie Rietzschel ist als Reporterin für die Leipziger Volkszeitung und die Sächsische Zeitung tätig. Aus ihrer täglichen Arbeit ist sie wohlvertraut mit dem in Sachsen dominierenden Zeitgeist.

🐾 Jan Feddersen moderiert diesen Talk. Er ist taz-Autor und pensionierter taz-Redakteur für besondere Aufgaben.

Beteiligen Sie sich:

Sie möchten vorab Fragen für diese Veranstaltung einreichen? Oder nach dem Gespräch Zuschauer:innen-Feedback geben? Schreiben Sie uns! Wir freuen uns auf Ihre Mail: taztalk@taz.de

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung statt.