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08.08.2026 , 19:11 Uhr
Nach allem, was wir über Katzen wissen, ist die politische Zuordnung falsch.
Katzen sind Monarchisten. Und zwar nicht deshalb, weil sie einen König anerkennen. Sondern weil sie völlig selbstverständlich davon ausgehen, selbst einer zu sein.
Privateigentum wird durchaus anerkannt, allerdings mit einer ungewöhnlichen Eigentumsordnung:
Alles gehört der Katze.
Sofa: Katze. Bett: Katze. Futter: Katze. Unser Essen: möglicherweise Katze. Stuhl: Katze, sobald aufgestanden wird. Arbeitszeit: widerruflich gewährtes Privileg. Wir selbst: Personal.
Meine Kätzin dürfte diese Verfassungsordnung längst verinnerlicht haben. Und der Jungkater befindet sich offenbar noch in jener revolutionären Jugendphase, in der die bestehende Ordnung zusätzlich durch spontane Gewaltakte gegen Stoffrollen und menschliche Unterarme herausgefordert wird. 😼
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