Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
07.05.2026 , 03:12 Uhr
Um die Klimaziele zu erreichen, müssen alle Emittenten in die Pflicht genommen werden. – Dieser Teil stört mich nicht, sondern die verdummende Rhetorik - die die Katstrophe an die Wand malt - und in den Vermietern Menschen sieht, die sich aus Egoismus an den Kosten vorbei mogeln wollen. – Mein Argument war, dass dies nur ein Beitrag sein kann - und man den auch bitte benennen soll, welchen Effekt man sich für die Klimaziele erhofft (und wie realistisch das ist). - Nur dann kann man das Gesetzt würdigen - vielleicht ist es ja nur Agitation mit geringem Effekt. - Dann behalten Sie immer noch recht, aber für die Abwendung der Klimakatstrophe ist nicht viel gewonnen - und eine bescheidenere Begründung hätte es auch getan. – Mehr noch stört mich die Zumutung, dass der Vermieter per se nur seinen Gewinn im Blick hat (als wäre dies in einer sozialen Marktwirtschaft anrüchig). Wer Gesetze erlässt, darf nicht nur sein Ziel vor Augen haben. - Er muss dabei die Finanzierung mit in den Blick nehmen, den der einfache Vermieter muss bei den Kosten in Vorleistung gehen - und hat das Haus vielleicht zu seiner Altersversorgung gekauft und abbezahlt. Da möchte er dann vielleicht auch sparsam sein.
zum Beitrag04.05.2026 , 21:48 Uhr
Mit Trump kann man sich nicht verständigen. – Oder anders gesagt: Die Verständigung erreicht nicht das Niveau eines Vertrages, an den er sich selbst gebunden fühlt. – Deprimierender muss stimmen, dass die Ideologie (America first) wirtschaftlich disruptiv ist. – Sie verlangt, dass alles im Land selbst erzeugt wird (wodurch. nicht nur Lieferketten zerstört werden, sondern auch günstige Produkte aus dem Ausland teurer hergestellt werden müssen (USA-Löhne). – Da sich das nicht von selbst anbietet, muss man ausländische Produkte künstlich verteuern (und schädigt deren Wirtschaft). Und absurd wird es, wo das ganze Konzept der Verteidigung auf die USA zurückschlagen. Zieht die USA sich aus der NATO zurück, sind deren Produkte kein Standard - und bergen zudem die Gefahr, für sie keine Ersatzteile oder Munition zu bekommen. – Dies bedeutet aber, dass die USA nicht nur weniger Waffen verkaufen, sondern deren Fortentwicklung selbst finanzieren müssen (bei weniger Stückzahl). Dies gefährdet den Technologievorsprung, denn er wird unbezahlbar. Trump versteht viele Prozesse nicht, weder die "realen Zusammenhänge", noch deren gesetzliche Verankerung, was sein Covid-Management zeigte.
zum Beitrag04.05.2026 , 21:31 Uhr
Der Argumentation kann ich nicht wirklich folgen. 1. Ja, eine Auflösung der NATO zwingt die Europäer dazu, sich militärisch selbst zu versorgen. – Dann muss man dazu aber auch die Forschung und die Kapazitäten dazu aufbauen (und Arbeitsplätze schaffen). – Das hat mit der sozialen Schere nichts zu tun. 2. Für die Kosten gibt es ja nur zwei Einnahmequellen, die Lohnsteuer und die Einkommensteuer. – Und allenfalls kann der Staat die Kosten über Schulden der nächsten Generation aufbürden. – Eine Verwerfung ergibt sich nur, wenn die Kosten darüber zu Einsparungen im Sozialsystem führen - aber auch nur dann, wenn sich die Gesellschaft insgesamt darüber nicht verständigen kann. Sie können die Einnahmen nur einmal ausgeben - und so wie die Empfänger von Leistungen ungerne verzichten ist es ebensowenig erfreulich, die Schraube der Forderungen ständig zu erhöhen (ohne die Frage zu stellen, was benötigen wir wirklich /wozu sind wir moralisch verpflichtet und was ist "nice to have". – Und ja - Wenn es zum Konflikt kommt, werden sie Europa nicht wiederkennen, denn eine Kriegswirtschaft zentralisiert alle Macht in Brüssel.
zum Beitrag04.05.2026 , 21:03 Uhr
Ich kann Ihre Perspektive nicht teilen. Die Heizungen tragen mit weniger als 20 % zu den Treibhausgasen bei. Die Hoffnung, die Gesamtemissionen maßgeblich über die Heizungen absenken zu wollen, ist daher eine Illusion und ein übertriebenes Argument. In Kiel wäre es zudem absurd, weil 42 % der Heizungen über Fernwärme gespeist werden, die über ein Kraftwerk der Stadt mit Gas betrieben werden. Da wäre ich als Vermieter gar nicht am Zug. Kiel und andere Städte wünschen sich zudem Fernwärme, damit sich der Netzausbau für sie wirtschaftlich lohnt. - Das entspräche auch nicht Ihrer Vorstellung.
Hinsichtlich der Kosten eine Deckelung zu verlangen und gleichzeitig die Lasten auf die Eigentümer zu verlagern, macht nicht nur den Neubau, sondern auch den Erhalt der Immobilie unrentabel. Vielleicht sollten Sie einmal angeben, wie viel Rendite Sie fair fänden – und dann ausrechnen, ob ein durchschnittlicher Vermieter diese bei all den Kosten und Risiken (Gebäuderenovierungen, Sanierungspflichten, Mietausfallrisiko und eigenen Steuern auf Einkommen aus Vermietung) noch erwirtschaften kann.
zum Beitrag