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19.03.2026 , 09:11 Uhr
Das ist löblich und freut mich für Sie, dass die Werbung für Sie persönlich kein Problem darstellt. Ich bezweifle aber, dass das Datensammeln uns auf einem gesellschaftlichen Level egal sein kann. Denken Sie das bitte einen Schritt weiter: Was wird Personen mit einem vielleicht etwas anderem Alkoholkonsumverhalten als Ihrem für Werbung angezeigt? Was wird Menschen angezeigt, die eine Vorliebe für eher Ungesundes haben, denen es aber schwer fällt, an Süßigkeiten vorbei zu gehen? Ernährungs- und Suchtprobleme sind denke ich mal nur der offensichtlichere Teil. Die völlig intransparente Datennutzung macht mir viel mehr Sorgen. Es bleibt ja nicht bei den Lidl-Daten, sondern das Supermarkt-Kaufverhalten wird aggregiert mit Daten aus anderen Quellen, bis ein sehr detailliertes Profil entsteht, aus dem man viel ableiten kann. Ich wüsste zumindest, wem ich personalisierte und vielleicht irreführende (kann ja keine gesellschaftliche Debatte über den Wahrheitsgehalt stattfinden - ist ja personalisiert) Wahlwerbung für die AFD ausspielen würde. Eher dem, der auch (rechts-) konservative Zeitschrift gekauft hat, als er die Lidl-App an der Kasse gescannt hat.
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