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19.10.2026 , 11:36 Uhr
Worüber zu wenig gesprochen wird, ist die Polizeigewalt. Ja, in der Taz lese ich schon mal darüber. Und auch Amnesty International dokumentiert und kritisiert sie scharf (www.amnesty.fr/act...sur-la-situation/). Hier in Bordeaux laufen Demos eher soft ab im Vergleich zu Paris. Aber du musst immer Wasser zum Augenausspülen dabei haben. Die Polizei (die Robocop-Ausstaffierung kennt ihr sicher von Fotos und Videos) begrüßt dich mit Tränengas, und du verstehst nicht, was diesen Einsatz begründet. Am vergangenen Samstag gab es auch Wasserwerfer, und zwar schon zu Beginn der Demo. Die Ausschreitungen fingen erst später an. Und leider ist das hier die Regel. Kein Wunder, dass die Leute dann ACAB skandieren. Was mir persönlich übrigens gegen den Strich geht. Denn wir müssen die Polizei auf unsere Seite holen. Und natürlich ist Randalieren Mist und kontraproduktiv. Voilà, das ist meine Einschätzung.
zum Beitrag14.06.2026 , 09:58 Uhr
Ein persönlicher Fall erklärt besser als Zahlen, wie schlimm die Lage in DE für Flüchtende ist. Hier in Frankreich läuft bei Amnesty gerade eine Kampagne bezüglich der Aufenthaltsgenehmigungen. Diese sind oft sehr kurz (1 oder 2 Jahre). Wenn man die Verlängerung beantragt, dauert das oft so lang, dass die Aufenthaltsgenehmigung bereits abgelaufen ist, bevor die Verlängerung ausgestellt ist. Die betroffenen Personen werden "sans papiers", Menschen ohne gültige Ausweispapiere. Dagegen kämpfen wir hier, ebenfalls, indem wir individuelle Fälle zeigen, die sehr dem von Frau Kamara ähneln. Der Claim von Amnesty France ist: On se bat ensemble, on gagne ensemble. Wir kämpfen gemeinsam, wir gewinnen gemeinsam. In diesem Sinne: Danke für den Artikel.
zum Beitrag02.02.2026 , 17:19 Uhr
Man kann nicht wissen, wer bei den "frühen Bauern" oder bei den "Germanen" das Bier gebraut und wer es getrunken hat. Diese Leute haben keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Okay, über manche germanischen Stämme haben die Römer was geschrieben. Aber daraus kann man nicht verallgemeinern. Es ist sogar möglich, dass steinzeitliche oder germanische Kulturen die Einteilung von Menschen in Frauen und Männer nicht so wichtig nahmen wie wir heute. :)
zum Beitrag