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30.01.2026 , 10:11 Uhr
Hallo Maike Rademaker, wenn ich Sie richtig verstehe, ist in Ihrer Argumentation das Töten schwächerer Lebensformen (Wildtiere) ein legitimer Akt der Selbstermächtigung und trägt noch dazu zur Überwindung patriarchaler Machtstrukturen bei. Dies ist alleine aus ethischer, philosophischer und politischer Sicht ein problematischer Ansatz, da Gewalt reproduziert und Machtstrukturen verschoben werden (Frau gegen Sau). Gleichzeitig löst das keine der realen Probleme (zB ungleiche Bezahlung).
Aus ökologischer Perspektive gibt es längst Konzepte des Wildtiermanagments, bei denen ein übermäßiges "Abballern" zur Bestandsregulierung nicht notwendig ist. Forst- und Naturschutz gehen auch anders.
Für den "Generations- und Kulturwandel", den Sie als Ziel anführen, wäre es doch viel wirksamer, mehr Frauen/ FLINTA wären in Politik, in "Männerberufen," Führungspositionen, im Kulturbetrieb, meinetwegen auch bei der Bundeswehr oder im Schützenverein, wenn sie denn unbedingt ballern möchten. Genau in diesen Bereichen könnte weibliche Aggressivität viel mehr bewirken.
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