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14.01.2026 , 15:07 Uhr
Die Überschrift suggeriert, das ökologische Desaster sei eine Frage individueller Kaufentscheidungen. Als würde der durchschnittliche Verbraucher aus Ignoranz oder Bosheit zu Billigware greifen und nicht aus ökonomischem Zwang.
Niemand kauft Billigware aus Freude an Umweltzerstörung. Menschen kaufen dort ein, weil Mieten explodieren, Löhne stagnieren und politische Rahmenbedingungen seit Jahrzehnten systematisch große Agrar- und Lebensmittelkonzerne begünstigen.
Die Verantwortung für Nitratbelastung, Überdüngung und industrielle Massentierhaltung liegt nicht beim Käufer eines Brötchens, sondern bei milliardenschweren Konzernen und einer Agrarpolitik, die genau dieses System ermöglicht, subventioniert und absichert.
Wer den „kleinen Mann“ moralisch belehrt, statt Machtstrukturen zu benennen, betreibt keine Aufklärung, sondern Schuldverschiebung nach unten. Das ist bequem und zutiefst arrogant.
Umweltzerstörung ist kein Konsumproblem, sondern ein politisches und wirtschaftliches. Wer das ausblendet, hilft nicht den Fischen, sondern denen, die seit Jahrzehnten an diesem System verdienen.
zum Beitrag14.01.2026 , 15:04 Uhr
Die Überschrift suggeriert, das ökologische Desaster sei eine Frage individueller Kaufentscheidungen. Als würde der durchschnittliche Verbraucher aus Ignoranz oder Bosheit zu Billigware greifen und nicht aus ökonomischem Zwang.
Niemand kauft Billigware aus Freude an Umweltzerstörung. Menschen kaufen dort ein, weil Mieten explodieren, Löhne stagnieren und politische Rahmenbedingungen seit Jahrzehnten systematisch große Agrar- und Lebensmittelkonzerne begünstigen.
Die Verantwortung für Nitratbelastung, Überdüngung und industrielle Massentierhaltung liegt nicht beim Käufer eines Brötchens, sondern bei milliardenschweren Konzernen und einer Agrarpolitik, die genau dieses System ermöglicht, subventioniert und absichert.
Wer den „kleinen Mann“ moralisch belehrt, statt Machtstrukturen zu benennen, betreibt keine Aufklärung, sondern Schuldverschiebung nach unten. Das ist bequem und zutiefst arrogant.
Umweltzerstörung ist kein Konsumproblem, sondern ein politisches und wirtschaftliches. Wer das ausblendet, hilft nicht den Fischen, sondern denen, die seit Jahrzehnten an diesem System verdienen.
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