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14.01.2026 , 08:11 Uhr
Wir sehen hier im Artikel das klassische linksliberale Problem im Journalismus: aus der gefühlten Ohnmacht des Autors wird eine Konsumentenverantwortung propagiert. Die Leser werden nur als Verbraucher angesprochen, das dafür dann aber ausdrücklich. Eigentlich sollte sich eine dezidiert linke Zeitung wie die taz aber bewusst sein, dass nicht jeder Verbraucher die finanziellen Ressourcen hat, hochpreisige Feel-Good-Alternativen zu kaufen, wie dies auch von anderen Kommentatoren bereits beschrieben wurde. Zudem obliegt der Autor hier dem Fehler, zu denken, dass jeder Konsument seinen Artikel beherzigt oder gar kennt. Das veränderte Konsumverhalten der taz Leserschaft wird die Landwirtschaft, insbesondere das Problem der Überdüngung nicht verändern. Gleichzeitig wird im Artikel die Verantwortung als Wähler*in vollkommen verschwiegen. Die eigene Wahlentscheidung zu reflektieren und Anzupassen ist finanziell deutlich günstiger als sich nur noch Bio zu ernähren, hat aber vergleichsweise große Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Auch das Sichtbarwerden im politischen Raum (z.B. durch einen Brief an den Minister oder Abgeordnete) bewegt mehr als die Kaufempfehlung des Autor hier .
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