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27.11.2025 , 10:40 Uhr
Was in der Debatte oft vergessen wird: Unser Nervensystem ist kein isoliertes Organ, das wir rein durch individuelle Tipps „optimieren“ können. Chronischer Stress, prekäre Lebenslagen, Überforderung im Alltag oder fehlende soziale Unterstützung beeinflussen dauerhaft die Stressachsen im Körper – und damit auch das Risiko für Erkrankungen wie Demenz. Wenn wir Prävention ausschließlich auf Einzelne abwälzen, übersehen wir, dass viele Menschen in einem permanent aktivierten Kampf-oder-Flucht-Modus leben, oft über Jahre. Das ist keine Frage von Willenskraft, sondern von Lebensbedingungen. Gesundheit ist deshalb immer auch gesellschaftlich – und nie nur Privatsache.
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