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09.01.2026 , 19:38 Uhr
Liebe Taz und zahlreiche Kommentator*innen.. Es bleibt doch dabei: Egal wer sich hier wie auch immer „bekennt“.. solange niemand klar identifiziert worden ist und alle Erkenntnisse sich allein (!) auf vermeintliche „Bekennerschreiben“ stützen, bleibt die wahre Identität der Täter reine Spekulation ! Hingegen keine Spekulation ist die seriöse und in der Kriminalistik gestellte Grundfrage: wem nützt die Annahme, dies sei ein „linksextremer“ bzw „linksterroristischer“ Anschlag gewesen ! Fakt ist: am allerwenigsten denjenigen für die die vermeintlich Verantwortlichen vorgeben es in deren Sinne getan zu haben: Ziele wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit.. eine „progressiv-linke“, oft als „woke“ diffamierte Grundhaltung könnte man kaum besser und noch tiefer in Verruf bringen als durch eben so eine Aktion. Einen Linksextremismus heraufzubeschwören ist leider sowohl im Interesse Rechtskonservativer, um sich als wahre Mitte der Gesellschaft zu positionieren (“Hufeisentheorie”), als auch Rechtsextremer, die damit den “gesellschaftlichen Frieden” weiter erodieren, was sich nachweislich auch mit russischer Motivation deckt. Please 🙏 think twice
zum Beitrag07.01.2026 , 15:05 Uhr
ja, eine wirklich interessante Entwicklung und daraus ließe sich recht plausibel mutmaßen:
Putin ist Urheber der Sabotage, läßt ein false-flag Bekennerschreiben verfassen, das aufgrund von "Auffälligkeiten" die ganze Aktion doch als die Seine droht auffliegen zu lassen. Einem eilig, nicht minder dubiosen "Rechtfertigungsschreiben", das diesen Zweifel kaum auflösen kann, folgt dann schließlich eine Gegendarstellung derjenigen, die namentlich "benutzt" wurden, um einen "Linksterrorismus" heraufzubeschwören, von dem - wie von Putin beabsichtigt - rechte, systemerodierende Kräfte profitieren sollten..
Durchaus wahrscheinlich und doch bleiben dies Vermutungen, die so das "Linksterrorismus"-Narrativ kaum entkräften können..
Daher liebe Taz: bitte erörtert und schreibt dann als erstes redaktionelles Medium, einen fundierten Artikel zu der Grundfrage (dem wichtigsten Ansatz der Kriminalistik, wenn vom Täter nichts mehr bekannt ist als eine Selbstbezichtigung) : Wem nützt/e was geschehen, wenn es diejenigen wären, die sich dazu bekannt haben ? Kleiner Spoiler: Die Sektkorken haben ganz sicher nicht bei denjenigen geknallt, für die es vorgegeben wurde getan worden zu sein.
Danke
zum Beitrag