Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
11.09.2025 , 16:08 Uhr
Also gibt es nur Nichts tun und Attacke?
zum Beitrag11.09.2025 , 16:07 Uhr
Doch mindestens 19 Drohnen, die weit über unmittelbare Grenznähe fliegen sind viele. Sonst wäre das vorher auch schon passiert. Dennoch ist es gar nicht so wichtig, ob es eine Intention gab. Beobachtet wird die Reaktion so oder so. Ob nun durch Planung oder Opportunismus ist am ende doch egal.
Schwierig ist eher, dass das ganze dermaßen runtergespielt wird. Russland verliert dabei nichts, absolut gar nichts bis auf die paar Drohnen. Wenn man angesichts der aggressiven Rhetorik Russlands immer noch glaubt das Aufrüsten sei ein unangebrachter kapitalistischer Auswuchs, dann ist man entweder sehr ignorant oder verdingt sich als Russlandapologet.
zum Beitrag11.09.2025 , 16:00 Uhr
Weil es einfach sehr unwahrscheinlich ist, dass die Drohnen in so großer Zahl zufällig so weit in den polnischen Luftraum eindringen. Selbst wenn es unbeabsichtigt gewesen ist, wird man in russland genau die Reaktionen beobachten.
Niemand, der ernstzunehmen ist, sieht die Konsequenzen in einer offennen militärischen Konfrontation. Diese müssen und werden natürlich anders gezogen. Andere Dinge stehen überhaupt nicht zur Debatte.
Wer möchte denn einen Krieg mit Russland? Warum sollte dies eine unpopuläre Meinung sein? Ich sehe hier leider entweder bedenkliches Schwarz-Weiß-Denken oder aber (mehr oder weniger) unterschwellige Relativierung der Situation. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was davon besser sein soll.
Man muss immer bedenken, dass Russland zur Zeit keinen Krieg mit der Nato führen kann. Daher ist das Risiko bei adäquaten Reaktionen quasi nicht existent. Der Provokateur entscheidet, wie weot er gehen will. Wenn die Entscheidung zum Krieg getroffen wurde, dann wird er auch passieren, egal wie viel Appeasment man hier betreibt.
zum Beitrag