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06.12.2025 , 18:44 Uhr
Es geht darum, dass in Fällen von Gewalt eher dem Täter zugesprochen wird, als der von Gewalt betroffenen Person. Dabei ist es irrelevant welches Geschlecht generell, wie oft das Sorgerecht zugesprochen bekommt. Das macht es ja fast noch perfider. Männer bekommen im allgemeinen seltener das Sorgerecht zugesprochen, außer sie sind gewalttätig, dann passiert es öfter. Hier die letze Studie von Hammer: vamv.de/de/presse/...oten-winkel-holen/
zum Beitrag06.12.2025 , 18:37 Uhr
Leider passiert das regelmäßig, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst. Zu dem Thema gibt es einige Recherchen und Studien. Das passiert übrigens nicht nur bei Gewalt, sondern auch wenn Kinder von Missbrauch erzählen. Ich habe selbst meine Erfahrungen dort gemacht, nicht in diesem Ausmaß, aber es hat gereicht diesem System nicht mehr zu vertrauen. Vorher hätte ich das auch nicht für wahr gehalten. Nur ein Beispiel: der Richter riet mir, die Anzeige wegen versuchter Körperverletzung fallen zu lassen l, weil ja nichts passiert sei und das für ihn ja schlecht aussähe. Ich hatte polizeilich festgehaltene Zeugenaussagen. Er hat gesagt, ich hätte ihn umbringen wollen und er hätte aus Notwehr gehandelt. Das war nicht was in den Aussagen stand. Das Gericht hat gesagt, es stände Aussage gegen Aussage und ich müsse nur lernen ihm wieder zu vertrauen, dann würde sich alles legen.
zum Beitrag06.12.2025 , 18:22 Uhr
Ich habe ähnliches erlebt. Nicht in diesem Maße, aber es war schon sehr skurril Ich wollte Gewaltschutz: ging nicht, weil die Chancen 50/50 standen und die Prozesskostenhilfe dann nicht bewilligt wird und wenn ich verloren hätte, hätte ich 4000€ Gerichtskosten gehabt. Beim Umgangsverfahren würde mir dann geraten, die Anzeige gegen ihn fallen zu lassen, weil das für ihn ja schlecht aussähe, und es sei ja nichts passiert. Außerdem müsse ich ihm nur ein bisschen mehr vertrauen, dann würde es schon besser werden. Man traute ihm aber nicht zu, seine Umgangszeiten mit der Kita zu klären, das sollte ich bitte übernehmen. Von den Anwälten war alles so ausgelegt, dass wir uns weiter streiten, ja keiner sollte klein bei geben. Bei uns ist es irgendwann allerdings ins positive gekippt. Nachdem sich andere von Außen eingeschaltet haben, hat er die Kooperation mit Gericht und Jugendamt verweigert und plötzlich hatte ich das alleinige Sorge- und Umgangsrecht. Davor war es aber die Hölle, besonders das Familiengericht.
zum Beitrag12.04.2025 , 08:00 Uhr
Bei der Absenkung damals konnten wir nur mit Neoprenanzug schwimmen gehen. Mein Kind hätte sonst im Wasser gefroren. Den Schwimmkurs mussten wir dann unterbrechen, weil man da keinen Neo tragen durfte. Wir Erwachsene verstehen ja noch, dass es vielleicht besser wird, wenn wir uns bewegen, gerade kleine Kinder nicht unbedingt, die bleiben dann zitternd sitzen oder wollen raus.
zum Beitrag