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28.03.2025 , 20:58 Uhr
Ja, ich handhabe es immer so, dass ich besser Unpopuläres ausspreche, Prügel beziehe, aber ehrlich bin. Hat zur Folge, dass die Petitionen, die ich für wichtig halte ("Kein Hass im Internet - Pressekodex umsetzen" und "Zielgerichteter Klimaschutz ") weniger erfolgreich sind, als ich es für angemessen halte.
Die Grünen haben vielleicht deshalb mehr politisches Gewicht, weil sie eben nicht immer Unpopuläres direkt aussprechen. Ich würde mich sehr freuen, könnte Sie das Gegenteil beweisen.
zum Beitrag27.03.2025 , 09:09 Uhr
Also an welcher Stelle halten Sie was für falsch? Die Grünen sagen was und verstecken das hinter welchem Argument? Und in der Regel sagen nicht "die Grünen" etwas, sondern meisten äussern sich einzelne Personen.
Es geht eben schon darum, dass man alle auch die internationaler Verpflichtungen gegeneinander abwiegt.
zum Beitrag26.03.2025 , 10:13 Uhr
Zu sagen, das "geht nicht, weil Gesetz XYZ, Sachzwang M oder Europa dagegen sprechen" ist nicht nur verkaufte Machtlosigkeit, sondern auch das Ergebnis einer komplexen Welt, die aber bis jetzt gut funktioniert. Zu sagen, "ich will das nicht und das mache ich jetzt anders" hat Folgen und meistens keine guten.
Wir haben über Jahrzehnte das System immer weiter verbessert und wenn wir das jetzt wieder zerstören, wird das Folgen haben, aber manche werden dies erst hinterher erkennen.
zum Beitrag26.03.2025 , 10:05 Uhr
Ja, rechtaußen ist auch eher neoliberal und zum Nachteil vieler. Die Frage ist daher, warum treffen so viel Entscheidungen zum eigenen Nachteil? Bei der Schweizer 99% Initiative habe ich versucht, das zu analysieren und das Ergebnis war, das schlicht nicht richtig gerechnet wurde bzw. überhaupt nicht gerechnet wurde. Ich bin das mit etwa 10 Personen durchgegangen und die Mehrzahl konnte ich überzeugen, eine andere Entscheidung zu treffen. Ich lerne daraus:
1. Es braucht mehr online Hilfen für "komplexe" Entscheidungen
2. Die Menschen sollten sich besser vor "schlechten" Informationen schützen.
zum Beitrag26.03.2025 , 09:21 Uhr
" ... die grassierende Milliardärsvermehrung oder hohe Butter-, Wohnungs- und Restaurantpreise ernst nehmen – und etwas dagegen tun ... "
Wie die Abstimmung zur Schweizer "99% Initiative" gezeigt hat, wollen das viele gar nicht und damit können demokratische Kräfte gar nicht handeln. Erster Schritt muss sein, dass die Mehrheit versteht, was zu Ihrem Nach- und Vorteil ist. Dank KI haben es Machthaber / Oligarchen immer leichter, die Mehrheit zu manipulieren. Deshalb ist es für den ersten Schritt notwendig, die Mehrheit vor "schlechen" Informationen zu schützen. Siehe auch WeAct "Kein Hass im Internet - Pressekodex umsetzen".
zum Beitrag24.03.2025 , 21:05 Uhr
> Wir brauchen immer mehr mehr ...
Und was ist mit immer mehr Kommentaren? Diese verursachen auch Klimagasemissionen. Bevor dies zu Empörung führt, mir ist bekannt, dass die Klimagasemissionen eines Kommentars so gering sein können, das man vernachlässigen kann. An vielen anderen Stellen, wissen wir aber schlicht nicht, wie viel Klimagasemissionen wir tatsächlich verursachen. Nach meinen Schätzungen verursache ich durch Lebensmittel mehr als die Hälfte meiner Klimagasemissionen. Aber trotz Nutzung der openfoodfacts app kann ich die Menge nur nicht genau bestimmen und dürfte zwischen 1,5 und 4 t CO2-eq pro Jahr liegen. Entsprechend ist es für mich auch nicht einfach, meine Klimagasemissionen effizient zu reduzieren. Weil das vielen so gehen dürfte, wäre aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt, bessere Informationen zu haben. Und um dies zu realisieren, bräuchte es ein gutes und transparentes System zur Berechnung. Mir ist bekannt, dass es zum Beispiel SimaPro und die ecoinvent Datenbank gibt, aber es wäre gut, wenn diese frei verfügbar und transparenter wären, so dass jeder die verbessern könnte.
zum Beitrag24.03.2025 , 10:30 Uhr
Ja, bei diesem dpa-Artikel wäre eine Überarbeitung gut gewesen. Nutzer "FrauNebenrechnung" hat diesen Vorschlag gemacht:
"Paris setzt auf eine grünere Zukunft: Bürger stimmen für mehr autofreie Straßen
Die Bürgerinnen und Bürger von Paris haben in einer kürzlich durchgeführten Abstimmung für die Umwandlung von 500 weiteren Straßen in autofreie Zonen gestimmt. Ziel der Stadtverwaltung ist es, die Luftqualität zu verbessern und den Bewohnern mehr Raum für Begegnungen und Erholung bieten.
Während Befürworter die Umgestaltung als Chance für eine lebenswertere Stadt betrachten, gibt es auch kritische Stimmen. Einige Bürger äußern Bedenken hinsichtlich der Erreichbarkeit und möglicher Auswirkungen auf den Verkehr. Die Stadtverwaltung betont, dass Lösungen für etwaige Herausforderungen – etwa die Erreichbarkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie Zugänglichkeit für Rettungsfahrzeuge oder Lieferverkehr – sorgfältig erarbeitet werden. Ähnliche Projekte in anderen Städten haben gezeigt, dass autofreie Zonen nicht nur in vielen Fällen die Lebensqualität verbessern, sondern auch den lokalen Handel und die Nachbarschaftsbindung stärken können."
zum Beitrag