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13.02.2025 , 17:09 Uhr
Deutschland, Deutschland – Migration
Momentan erleben wir eine Flut von Begriffen wie Migration, Regulierung, Abschiebung. Ich habe das Gefühl, dass ich Entzugserscheinungen bekomme, wenn sich das ändert – Entzug von der Migrationsdebatte.
Eigentlich könnte man die Bedeutung dieser Wörter nachschlagen, doch darum geht es längst nicht mehr. Sie werden jongliert und schaffen eine Atmosphäre, die das Zusammenleben erschwert.
Diejenigen, die syrische Ärzte hierbehalten wollen, fühlen sich großartig – „der Mensch als Wirtschaftsgut“. Solange jemand nützlich ist, ist er willkommen.
In der Sklaverei machten die Starken ihre Herren reich, die Schwachen starben. Junge Frauen standen weißen Männern zur Verfügung. Ihre Kinder wurden nicht anerkannt. Einige ihrer Nachkommen verklagten Belgien – und bekamen Recht.
Seit 70 Jahren leben „Gastarbeiter*innen“ hier, inzwischen in der vierten Generation. Sie halfen, das Land aufzubauen – in einer Zeit, in der Integration noch kein Thema war.
Nun überlegen einige, ob sie gehen sollen – doch wohin?
zum Beitrag27.01.2025 , 13:28 Uhr
Merz-Pläne zu Abschiebungen
Merz will seine Pläne mit der AfD durchsetzen – und nicht nur „notfalls“. Auch „Freier Demokrat“ Lindner ist mit von der Partie.
Am Ende zeigt sich, wie demokratisch die sogenannten „Volksparteien“ wirklich sind. Sie scheinen nicht nur von Hysterie befallen zu sein, sondern wühlen auch in der Ungewissheit, um an die Macht zu kommen – egal wie und egal auf wessen Kosten. Noch vor einem Jahr hat das Wort „Remigration“ viele schockiert. Heute ist es salonfähig geworden und prangt auf Wahlplakaten.
zum Beitrag24.01.2025 , 06:46 Uhr
Die Weltkarte der Tagesschau ist relativ klein.
Während sie dem Kampf des NRW-Innenministers gegen die „Clan-Kriminalität“ viel Raum geben, bleiben internationale Themen aus Afrika, Asien oder Lateinamerika oft im Hintergrund. Außerdem könnte man die Spannweite auf das Morgenmagazin ausdehnen. Die WDR-Moderatorinnen auf dem Sofa verbreiten fünf Tage lang, alle zwei Wochen, ihre Lieblingsthemen, wie die lustigsten TikTok-Bilder des Tages, Gartenpflanzen, Hunde-Wettbewerbe, schlechte Witze und natürlich hin und wieder den Wettermann, live von der Spargel- oder Kartoffelernte. Manchmal machen sie sogar Live-Interviews mit Passanten auf der Straße. Dafür fahren sie mit dem Aufzug nach unten und sind dann direkt auf dem Fußgängerweg in der Stadtmitte.
zum Beitrag23.01.2025 , 18:48 Uhr
Selbst wenn der Täter psychisch krank ist und einen Migrationshintergrund hat, wird die öffentliche Diskussion nur noch auf Themen wie Abschiebung, Grenzkontrollen und verstärkte Abschiebungen verengt. Dabei wird übersehen, dass die Behörden grundlegende Aufgaben nicht ausreichend erfüllen, etwa indem sie psychisch labilen Menschen keine adäquate Betreuung anbieten oder Gefährdungspotenziale nicht frühzeitig erkennen. Ein Beispiel hierfür ist der Fall des Täters aus Marburg, der trotz seiner Erkrankung weiterhin als Mediziner in einem Krankenhaus tätig war.
Solche Ereignisse werden von nahezu allen großen politischen Parteien instrumentalisiert, um Stimmung gegen die nicht „biodeutsche“ Bevölkerung zu schüren und sie für Wahlkampfzwecke zu nutzen.
zum Beitrag22.01.2025 , 12:12 Uhr
Übernahme der Weltmacht durch Social Media
Mit Social Media haben wir das „Stammtisch-Geschwätz“ in die Öffentlichkeit gebracht. Oft geht es darum, Unsinn zu verbreiten und durch „Likes“ Anerkennung zu erhalten, die Glücksgefühle auslöst und das Ego stärkt.
Manche sehen sich dabei als „Denker*innen“, andere inszenieren Urlaube, Autos oder Familienfotos – meist eine Form der Selbstdarstellung auf der Suche nach Anerkennung.
Etwa die Hälfte der Menschen in Deutschland verbringt täglich ein Drittel ihrer Zeit in sozialen Medien. Dadurch entsteht eine Plattform, die wenigen Großkonzernen immer mehr Reichtum und Einfluss gibt.
Faktenbasierte Medien geraten zunehmend in den Hintergrund und könnten eines Tages verschwinden.
Ohne bewussteren Umgang mit Social Media riskieren wir nicht nur den Verlust von Journalismus, sondern überlassen die Kontrolle über Kommunikation und Meinungsbildung wenigen Profiteuren.
zum Beitrag