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19.02.2026 , 09:28 Uhr
Ein Kommentar zu einem wichtigen Thema. Leider verabschieden sich viele Arbeitgeber vom doch für alle Seiten erfolgreichen Modell der Sozialpartnerschaft. Die Rücksichtslosigkeit politischer Autokratie findet an Unternehmensspitzen Gefallen, so dass auch hier ein "Management per Dekret" Einzug gehalten hat. Angriffe auf oder Missachtung der Mitbestimmung sind eine Konsequenz davon. Mich ärgert am vorliegenden Kommentar allerdings, wie despektierlich der Autor mit Betriebsräten umgeht. Bei Überstunden kann der Betriebsrat durchaus mehr als "ein ernstes Wörtchen" mit dem Chef reden - und tun dies in der Regel auch. Die These, dass sie sich dem "Chef" gegenüber zurückhalten, weil sie auf eine Karriere im Unternehmen spekulieren, ist respektlos und beleidigt die vielen Betriebsrät:innen, die sich bis an - und nicht selten über - die Grenzen ihrer körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit engagieren. Die Frage der Vereinbarkeit von Mitbestimmung mit beruflicher Karriere ist in der Tat ein wichtige - Simone Hocke und ich haben dazu eine umfangreiche Studie vorgelegt. So flapsig kann und sollte man nicht damit umgehen. Schon gar nicht in der TAZ!
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