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10.04.2026 , 15:02 Uhr
Nun ja, man kann sich auch fragen, warum die USA künstlich den Ölpreis treiben und gleichzeitig Russlandsanktion lockern.
zum Beitrag10.04.2026 , 15:00 Uhr
"Ist es auch Einmischung wenn sich Manfred Weber öffentlich für den Oppositionskandidaten ausspricht?"
Das hat er nur gar nicht getan.
Waren die Auftritte von Merz, Macron und vdL vor der Wahl in Moldau auch Einmischung?"
Erstens waren die von Ihnen erwähnten Staatsbesuche Monate vor der Wahl und zweitens hat keine der von Ihnen erwähnten Personen Wahlempfehlungen ausgesprochen. Also nein, das war keine Einmischung in Wahlen.
zum Beitrag10.04.2026 , 14:50 Uhr
Wofür soll man heute noch olympische Spiele veranstalten?
Die Sportstätten braucht hinterher kein Mensch, die Spiele fördern Gentrifizierung und lösen nicht ansatzweise unsere chronische Unterfinanzierung des Bildungssystems, sondern leiten Gelder um in Sportstätten des Hochleistungssports und in die Taschen von Werbeagenturen, korrupten Funktionären usw..
Zu Beginn der neuzeitlichen olympischen Spiele, als sich noch echte Amateursportler maßen, mag der Gedanke der Völkerverständigung noch im Vordergrund gestanden haben, das ist aber spätestens seit 1936 vorbei. Seitdem dienen olympische Spiele vor allem der Selbstdarstellung von Regimen und wirken daher eher spaltend, statt verbindend.
Und ganz ehrlich, ich möchte 2036 kein Land voller gedopter junger Erwachsener und vor allem nicht die im Schlepptau ihrer Sportler kommenden Touristen aus Russland oder den USA. Wenn ich Nationalisten sehen will, kann ich auch hier aufs Land fahren.
Olympia? Nein danke.
zum Beitrag10.04.2026 , 12:57 Uhr
Ich gehe davon aus, dass Orban sich am Sonntag zum Sieger erklären wird. Das tatsächliche Wahlergebnis wird egal sein. Anders ist es nicht zu erklären, warum Orban angesichts der eindeutigen Umfrageergebnisse zugunsten der Opposition bereits jetzt behauptet, die Opposition plane einen Umsturz. Orban will die Proteste gegen seinen Wahlbetrug bereits jetzt deskreditieren.
Es ist überdies naiv zu glauben, dass die Wahlbetrüger Putin und Trump, die Orban beide unterstützen, nicht eben diesen Weg Orbans unterstützen und ihn glauben machen, er werde ohne Folgen bleiben.
zum Beitrag10.04.2026 , 11:39 Uhr
Es ist nicht allein Europas Problem, sondern wegen der hohen Energiepreise ein weltweites. Dass wenige europäische Staaten militärisch involviert sind, übrigens nur im Hinblick auf die Luftraumverteidigung einiger arabischer Staaten, macht es auch nicht zu einem speziellen gesamteuropäischen Problem, dass eine darüber hinausgehende Kriegsbeteiligung erforderlich machen würde.
zum Beitrag09.04.2026 , 14:10 Uhr
Trump hat durch eigene Inkompetenz einen Krieg begonnen und verloren und verschlimmert die Lage für die USA nun durch seine Unfähigkeit, die Niederlage zu erklären und selbst ihre Gründe zu erkennen.
Ich weiß nicht, wie lange die Amerikaner eigentlich dafür brauchen zu erkennen, dass dieser Mann ihrem Land massiv schadet, jedoch denke ich, selbst die eingefleischtesten Maga-Fans müssten sich des Problems mittlerweile bewusst sein.
Vermutlich werden nun auch wieder Fragen nach den Epstein-Files laut und warum Trump die Ablenkung durch den Krieg eigentlich genutzt hat, um sie wieder nicht zu veröffentlichen.
Ich gebe ihm daher noch allenfalls Zeit bis nach den Midterms. Die Republikaner werden spätestens dann in Panik verfallen, wir werden plötzlich erfahren, dass Trump nicht nur ein enger Freund von Epstein, sondern auch ein wichtiger Kunde war und weg ist er vom Fenster.
zum Beitrag30.04.2025 , 22:30 Uhr
In Deutschland haben mittlerweile 1,6 Millionen junge Leute im Alter von 20 bis 34 Jahren keinen Berufsabschluss. Vor zehn Jahren waren es nur 460000. Es fehlen zwischen 550000 und mehreren Millionen Wohnungen. In den Herkunftsländern von Fachkräften fehlen diese, d. h. Deutschland bildet seine eigene Jugend nicht vernünftig aus und exportiert das so geschaffene Fachkräftedefizit in andere Länder. Und da denken die Macher dieser Studie über eine Ruckgewinnungsstrategie nach? Ich finde das angesichts der Wohnungsnot hier ausgesprochen unsozial und angesichts des woanders erzeugten Fachkräftemangels geradezu skrupellos.
zum Beitrag11.03.2025 , 17:41 Uhr
Ich muss dem Autor des Artikels über eine angeblich unklare Finanzierung des ReArm-Planes ausdrücklich widersprechen.
Tatsächlich besteht die Behauptung, der Plan sei nicht durchfinanziert, offensichtlich auf einem Missverständnis über seine Natur.
Teil 1 des Planes besteht aus einem wirtschaftspolitischem Instrument ähnlich dem bereits existierenden EDIP, nur mit einem Umfang von 150 Milliarden, anstatt dem Volumen von 1,5 Milliarden (EDIP). Die EU will damit Darlehen an Mitgliedsländer vergeben, da sie sich preiswerter an den Finanzmärkten refinanzieren kann als die meisten ihrer Mitgliedsländer. Damit sollen vor allem gemeinsame Rüstungsprojekte unterstützt werden, um Synergien zu schaffen und zu nutzen. Der Autor hat richtig geschrieben, dass dieser Teil bereits durchfinanziert ist.
Teil 2 besteht aus einer Aufweichung des Stabilitäts-und Wachstumspaktes, der es EU-Ländern untersagt, die jährliche Neuverschuldung höher als 3 % des BIP des Landes zu treiben. Die EU rechnet vor, dass ein auf vier Jahre befristete Erhöhung der Neuverschuldung auf jährlich 4,5 % weitere 650 Milliarden Euro lockermachen würde. Diesen Teil der 800 Milliarden finanziert die EU also gar nicht.
zum Beitrag24.02.2025 , 12:57 Uhr
"Drei Erkenntnisse aus der Wahl: Einen so harten Rechtsruck gab es noch nie. Die SPD muss leider regieren. Merz wird hoffentlich erwachsen."
Da die Parlamente früher noch weitaus weniger links-ausgerichtete Abgeordnete hatten, stimmt das schlicht nicht. Bei den ersten Wahlen war au0ßerdem noch die Deutsche Partei im Parlament, die man aus heutiger Sicht wohl auch als rechtsradikal einschätzen würde.
nach dem Artikel zzu
zum Beitrag21.02.2025 , 17:29 Uhr
Welchen Sinn macht es aus Sicht der EU, den Wiederaufbau Gazas zu bezahlen? Die ganze Gazasache ist ein seit fast 80 Jahren anhaltender Irrweg. Im Rahmen der Nakba wanderten in die umliegenden arabischen Länder etwa 250.000 arabischstämmige Menschen aus dem Gebiet ein, dass heute Israel ist. Dem stehen 750.000 aus den arabischen Nachbarstaaten nach Israel vertriebene Juden gegenüber. 1950 lebten auf einer Fläche so groß wie Berlin (Gazastreifen) 250.000 Menschen, die sich in erster Linie als Araber sahen. Das war damals eigentlich gar kein Problem und hätte man sie damals z. B. in Ägypten integriert, hätte man auch heute keines. [...] Nun leben über 3 Millionen Menschen auf derselben Fläche, betrachten sich als palästinensische Nation und haben expansionistische Bedürfnisse in Richtung der Nachbarn, die da aber ja auch nicht weg können. Das Problem ändert sich nicht durch einen Wiederaufbau.
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zum Beitrag21.02.2025 , 14:26 Uhr
"Ein Friedensplan? Fehlt."
Ein Friedensplan der EU ist auch momentan überflüssig, da die USA unter Trump einen gerechten Frieden jenseits der Kapitulation gezielt unmöglich gemacht haben. Dabei hat die Trump-Administration einen Friedensschluss in der Ukraine schon lange vor ihrem Machtantritt verhindert. Hätte Trump nicht den Russen immer wieder zugesichert, dass die USA die Ukraine-Hilfen einstellen würden, wenn er an die Macht kommt, hätten die Russen wegen der hohen Opferzahlen und der wirtschaftlichen Belastungen wahrscheinlich schon längst eingelenkt. Dank Trump durften sie jedoch immer hoffen, am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.
Nun hat sich Trump entschlossen, die Schuld am russischen Angriffskrieg gleich ganz der Ukraine und der EU in die Schuhe zu schieben. Er ist damit der Garant dafür, dass sich dieser Krieg für Moskau von einem Fehlschlag noch zu einem totalen Sieg wandeln kann. Dazu leistet er auch weiter einen gezielten Beitrag, indem er in Europa russlandfreundliche Parteien massiv unterstützt und die Europäer gezielt schwächt, so dass von dort eine Hilfe für die Ukraine schwieriger wird.
zum Beitrag09.05.2023 , 11:13 Uhr
Steht im Statut. Frauen sind als Mitglieder nicht zugelassen. Folglich suggeriert die gendergerechte Schreibweise etwas sachlich Unzutreffendes und ist daher hier falsch angewandt.
zum Beitrag