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27.05.2025 , 09:24 Uhr
Ich bin gespannt wann Simone Schlindwein als "unerwünschte Person" gebrandmarkt wird. Im Zuge des Baus der EACOP-Pipeline und der Kritik daran wurde in Ugandas Regierungskreisen das Narrativ neokolonialer Einmischung aufgebracht. Das UN-Menschenrechtsbüro in Kampala wurde bereits geschlossen. 54 NGOs verloren ihre Zulassung. Im letzten Wahlkampf starben über 50 Personen. Bobi Wines Fahrer wurde damals erschossen. Als Vorbereitung der Wahlen 2026 wird wohl wieder eine Verteufelung von LGBTQ Personen stattfinden, damit kann man Stimmen sammeln. Oder aber mit 10.000 Schilling-Noten (2.50€), wie sie an Versammlungsteilnehmer von Museveni-Kundgebungen verteilt wurden. Im letzten Wahlkampf wurde just dort das Internet blockiert, wo Bobi Wine gerade Wahlkampf machte. Selbst die Konrad Adenauer Stiftung hat in einem Gutachten enthüllt, dass Uganda Pegasus-Software zur Überwachung von Journalisten eingesetzt hat. Die Liste ist nicht vollständig.
zum Beitrag28.02.2023 , 18:33 Uhr
Ein schwarzer Tag fürs Klima und Ugandas Bevölkerung! Autokrat und Präsident Museveni meint Total für Ugandas Entwicklung zu nutzen, dabei ist es umgekehrt. Korruptions-Index und Pressefreiheit sind in Uganda ganz weit hinten. Es gab noch kein Land in Afrika, das durch Öl wirklich etwas für die Entwicklung des gesamten Landes bewirkt hat. Auch die DEUTSCHE BANK ist an einem 8 Mrd $-Kredit für Total beteiligt (nicht direkt an EACOP). Die Heilsversprechen für die zu 80% von der Landwirtschaft lebende Bevölkerung sind völlig illusorisch und wurden seit Beginn der Arbeiten ständig konterkariert. Kritiker landen im Knast. Während des letzten Wahlkampfes wurde das Internet abgestellt und 54 Leute erschossen. Museveni weist Kritik von NGOs als neokoloniale Einmischung zurück. Dass aber statt wie bisher Kaffee jetzt Gold die meisten Exporteinahmen des Landes generiert wird totgeschwiegen: Es ist Blutgold aus den Nachbarstaaten (u.a. DR Kongo), das in einer jüngst gebauten Raffinerie direkt am Flughafen in Entebbe gewaschen wird. Der belgische Investor wird mittlerweile von Interpol gesucht. Das sind neokoloniale Praktiken die Museveni hier gegen Afrika selbst anwendet. Er kann sich an die eigene Nase packen!
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