■ Griechenland unterhält als einziges Land der EG keine vollen diplomatischen Beziehungen zu Israel / Papandreou spricht von „faschistischer Besatzung“ / Die Rolle der griechisch–orthodoxen Kirche
■ Zehntausende Studenten demonstrierten gegen miserable Lebens– und Arbeitsbedingungen / Fast alle Hochschulen des Landes sind von Studenten besetzt worden / Diplom führt fast immer in Arbeitslosigkeit
■ Der Vorstoß der Regierung zur Enteignung des Kirchenbesitzes endete mit einem flauen Kompromiß und der trauten Gemeinsamkeit von orthodoxer Kirche, Armee und Staat
■ Dreizehnte Kabinettsumbildung seit 1981 in Griechenland / Mitglieder der PASOK als Justiz–, Innen– und Arbeitsminister / Keine Veränderungen in den Schlüsselministerien
■ Die griechische Regierung zieht ein Dekret über die Kontrolle des Vermögens der orthodoxen Kirche nach heftigen Auseinandersetzungen zurück / Beide Seiten sind vorerst zufrieden
■ Griechischer Ministerpräsident kündigt entsprechendes Referendum an / Amerikaner wollen nur eine Basis aufgeben / Papandreou gewann Vertrauensabstimmung im Parlament wie erwartet
■ Die „sieben schwarzen Jahre“ der faschistischen Obristenherrschaft haben den Griechen politische Hypotheken beschert, die Hellas bis heute noch nicht bewältigt hat / Griechenlands politische Parteien schweigen lieber über ihre Rolle vor dem Putsch
■ Der griechische Nationalfeiertag fand ohne den Klerus statt / Die Heiligen Väter boykottierten die traditionelle Messe und gingen stattdessen auf die Straße / Ihr Protest richtet sich gegen geplante Enteignung von kirchlichen Ländereien und deren Verteilung an Bauern
■ Griechenlands orthodoxe Kirche wehrt sich heftig gegen die Enteignung ihres Landbesitzes / Mit Schließung der Kirchen bis zum Bann von Regierungsmitgliedern will sie ihren Besitz verteidigen / Schützenhilfe von der Konservativen Partei
■ In Griechenland beginnt eine Streikwelle gegen das Austeritätsprogramm der Regierung Papandreou / Stetig sinkende Einkünfte der Arbeiter / Generalstreik im Januar geplant / Müllarbeiter wehren sich gegen Entlassungen / Regierung bleibt hart
■ Bis zu 3.000 Dollar kostet die Flucht durchs kurdische Gebirge / Die türkisch–griechische Grenze wird zu Fuß überquert / Anlaufstelle in Athen ist die US–Botschaft