: chemnitz gegen krieg und neonazis
Auch in Chemnitz haben am Samstag rund 5.000 Menschen gegen einen Irakkrieg demonstriert. Eigentlicher Anlass war allerdings ein Aufmarsch von rund 500 Neonazis. Diese waren in die sächsische Stadt gekommen, um gegen die dort am Freitag eröffnete Wehrmachtsausstellung zu protestieren. Beide Veranstaltungen seien „überwiegend störungsfrei“ verlaufen, erklärte ein Polizeisprecher gestern. Insgesamt seien 18 Personen aus der rechten und der linken Szene vorübergehend festgenommen worden. Zu der gegen den Neonazi-Aufmarsch gerichteten Demo hatten Gewerkschaften, Parteien und Kirchen aufgerufen. Die Teilnehmer trugen auch Plakate, auf denen sie zur bundesweiten Antikriegsdemo am 15. 2. in Berlin aufriefen. FOTO: DPA