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Steinkohle AG will weiter buddeln

RUHR taz ■ Der Steinkohleabbau geht weiter. Unterhalb von Haltern, Dorsten und Marl will die Deutsche Steinkohle AG bis zum Jahr 2015 weitere 42 Millionen Tonnen des schwarzen Rohstoffs aus der Erde holen. Experten befüchten, dass bis zu fünf Meter tiefe Bergsenkungen entstehen könnten.

Dirk Jansen vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) in NRW rechnet mit ökologischen Folgen. Außerdem müssten Maßnahmen zur Wasserhaltung getroffen werden, die einen weiteren Eingriff in die Natur bedeuten würden. „Vor dem Hintergrund der Diskussionen über das Auslaufen des Steinkohleabbaus halte ich die Pläne für nicht gerechtfertigt“, so Jansen.

Udo Kath, Sprecher der Deutschen Steinkohle AG in Herne, betont, dass durch den Abbau die 4.200 Arbeitsplätze der Beschäftigten auf Auguste-Victoria/Blumenthal gesichert würden. Gegen ökologische Bedenken wendet Kath ein: „Wir haben die Umweltverträglichkeit testen lassen.“ ERE

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