: Foto aus der Serie „Rhizom“ von Benedikt Burger
„Männlichkeit ist für mich kein fester Zustand. Sie ist ein soziales Konstrukt – verhandelbar, individuell und massiv von äußeren Faktoren geprägt. Mich interessiert, wie diese äußeren Faktoren das visuelle Selbstverständnis von Jugendkulturen formen. Soziale Medien sind für mich dabei der faszinierendste und beunruhigendste Faktor zugleich. Algorithmen entscheiden, welche Bilder sichtbar werden, welche Körper, welche Posen, welche Männer. Für junge Männer heute bedeutet das, die eigene Identität in einem Raum zu verhandeln, der zwar offen, aber zutiefst normiert ist.“
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