: Foto aus dem Band „Cowboys, After Barbed Wire“ von Ute Behrend
„Dass ein Teil unserer Gesellschaft Zuschreibungen wie ‚weiblich‘ und ‚männlich‘ aufbrechen und sich von männlicher Vorherrschaft befreien will, macht viele Männer unsicher. Vor allem rechte Positionen zeigen, dass es einen tiefen Wunsch gibt, Frauen zu besitzen, über sie zu bestimmen und sie gegebenenfalls auch zu zerstören. Gleichzeitig leben viele Frauen und Männer längst schon gleichberechtigt zusammen. Die Figur des Cowboys kommt dem entgegen. Als romantisiertes männliches Ideal arbeitet er hart, feiert wild, liebt Tiere und sieht gut aus. Das gefällt Frauen und Männern. Bei Rodeos mit Bullen und Pferden kann er sich mit anderen Männern messen, er darf aber auch leiden, wenn er sich verletzt, traurig sein, wenn er verliert, und kann sich des Respekts und der Achtung anderer Männer sicher sein, wenn er gewinnt.“
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