: Hölle im Südwesten
Kriminelles bei Schwerzen und Wutöschingen
Auf unserer täglichen Reise durch die Nachrichtentickerlandschaft geraten wir dank unserer wackeren Ordnungshüter aus der Provinz immer wieder in die abseitigsten Gebiete, die Deutschland zu bieten hat. Am Mittwoch machte uns der Polizeiposten Wut-öschingen erstmals bekannt mit einem unzugänglichen Landstrich, der am Rande der bekannten Welt tief im baden-württembergischen Süden liegt. Dort, zwischen Schwerzen und Wutöschingen, trug sich gar Schwerkriminelles zu: „Spiegelstreifer im Gegenverkehr.“ Wir wissen zwar nicht, wer dieser geheimnisvolle Spiegelstreifer ist und was er im Gegenverkehr zu suchen hatte, aber wichtiger sind die öden Orte, die den Rand des Geschehens bilden. Ist Wut-öschingen die Heimat der Wutbürger? Und sind die Öschinger gar finstere Gesellen und Gesellinnen, die Ohren wie Eschen haben, mit denen sie weithin bis in die Nachbarschaft lauschen, um Spiegelstreifer und andere Verbrecher bis nach Schwerzen zu verfolgen, wo die Schwerzener von so viel Fahndungsdruck Kopf- und Bauchschwerzen bekommen? Nein? Nicht?! Ach, dann ist alles normal im Südwesten, und es sind nur die Außenspiegel zweier Autos leicht zusammengestoßen? Da ist ja wirklich die Hölle los zwischen Schwerzen und Wutöschingen!
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