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Dreamteam im Himmel

Papst Leo XIV. und Buzz Aldrin telefonieren

Begegnungen mit Astronauten sind meist unspektakulärer als vermutet. Zu viel wird hineingeheimnisst in die Raumfahrer und ihre Missionen. So war zum Beispiel der britische Queen-Gatte Prince Philip sehr enttäuscht von den drei Mondfliegern der Apollo 11 im Jahr 1969, weil sie arg erdverbunden und wenig visionär daherkamen. Jetzt hat Papst Leo XIV. zum 56. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung die Vatikanische Sternwarte in Castel Gandolfo besucht und mit dem Apollo-11-Astronauten Buzz Aldrin telefoniert. Der Pontifex schrieb am Sonntag auf X: „Gemeinsam haben wir die Erinnerung an eine historische Leistung geteilt – ein Zeugnis menschlichen Einfallsreichtums – und über das Geheimnis und die Größe der Schöpfung nachgedacht.“ Mit Buzz Aldrin, diesem knorrigen Knochen von Rumpelpiloten, über die Schöpfung nachdenken – eine anspruchsvolle Leistung. Wir haben den Telefondialog der beiden himmlischen Amis belauscht: „Buzz, old buddy, fly me to the moon!“ – „Well, Leo, the mission is out of detent.“ – „But space is god’s own country?“ – „Yeah, Leo, and it’s looking like fucking Vermont.“ Buzz und Leo, ein abgespacedes Dreamteam.

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