piwik no script img

HasskriminalitätKampagne gegen Queerfeindlichkeit

Angesichts steigender Zahlen bei queerfeindlichen Straftaten will die Landesregierung mit einer neuen Kampagne für mehr Aufmerksamkeit bei solchen Taten sorgen und Gewaltbetroffene darin bestärken, Übergriffe schnell bei der Polizei anzuzeigen. Start der Aktion mit dem Titel „Dir bleiben nur 48 Stunden – Schlaf keine Nacht drüber“ ist am Montag. Der Titel verweist auf den rechtlichen Umstand, dass Videoaufzeichnungen in Bussen, Bahnen und an Bahnhöfen nur 48 Stunden lang gespeichert werden. Diese Zeit müsse genutzt werden, damit die Bilder schnell ausgewertet und Täter ermittelt werden könnten, hieß es.

Queerfeindliche Straftaten nehmen bundesweit zu. Laut dem aktuellen Lagebild des Bundeskriminalamts (BKA) stiegen die polizeilich registrierten Fallzahlen von Hasskriminalität gegen LSBTIQ*-Personen 2023 um rund 50 Prozent. (dpa)

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen