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Energie vom Feinsten

Wolfgang „Ferkel“ Kubicki rettet Deutschland

Luftnummerfoto: reuters

Was macht eigentlich Wolfgang Kubicki? Um den, wie ihn die Wahrheit gern nennt, Godzilla der Niedertracht ist es in letzter Zeit verdächtig still geworden. Seit Corona nicht mehr Thema Nummer eins ist, hat Kubicki offenbar nicht mehr viel zu bieten. Nach dem alten Gesetz der Aufmerksamkeitsökonomie: Je größer die Sau, die durchs Dorf getrieben wird, desto kleinere Brötchen backen die Ferkel. Und Putin ist eben momentan die größte Sau, gegen die nicht mal ein Kubicki anstinken kann. Aber vielleicht plant der weltberühmte Schleswig-Holsteiner längst den großen Coup, mit dem er die Scheinwerfer und Kameras wieder auf sich lenken wird. Nur was könnte das sein? Aber natürlich! Gas! Kubicki höchstpersönlich wird die drohende Gefahr eines russischen Gaslieferstopps von einem verunsicherten Deutschland abwenden. Uneigennützig wird er das Russengas durch seine ganz intime Energie ersetzen: heiße Luft! Schließlich betreibt er damit seit Jahrzehnten ein profitables Luftnummer-Unternehmen: seine Ich-AG. Genug davon ist in ihm vorhanden. Geschätzt zehn Millionen Kubicki-Meter heiße Luft könnte er jeden Tag liefern. Danke, alte Heißluftfritteuse.

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