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Musik und Wahnsinn
In Steglitz, in der Schwartzschen Villa, wird heute ab 19 Uhr des Wahnsinns gedacht, mit besonderem Fokus auf den Wahnsinn in der russischen Kunst und wahnsinnige Musiker. Natalia Nikolaeva liest aus Tolstoi, Turgenjew und Dostojewski vor und spielt am Klavier Musik von Bach, Beethoven, Liszt und Rachmaninow. Ein klassischer Salon-Abend. Das Thema des eingebildeten oder tatsächlichen Wahnsinns bei hochbegabten („genialen“) Menschen entwickelte Fjodor Dostojewski auf brillante Weise auf gleichzeitig mehreren psychologischen und dramatischen Ebenen in seinem unvollendeten Roman „Njetotschka Neswanowa“, aus dem auch gelesen wird.
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