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Kein Hinweis auf Terrorismus

Beim Unglück in Wisconsin soll der Verdächtige allein gehandelt haben

Nach dem tödlichen Zwischenfall bei einer Weihnachtsparade im US-Bundesstaat Wisconsin ist weiter unklar, weshalb ein Autofahrer dort mit einem Geländewagen in eine Menschenmenge gerast ist. Der mutmaßliche Täter Darrell B. sei zwar kurz zuvor in eine „häusliche Auseinandersetzung“ verwickelt gewesen, sagte der Polizeichef des Ortes Waukesha, Dan Thompson, am Montag. Genaue Angaben zu dem Vorfall machte er aber nicht. Der Verdächtige habe allein gehandelt und es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, sagte Thompson. Auch gebe es keine Hinweise darauf, dass er Teilnehmer des Umzugs gekannt habe. Zum Tatzeitpunkt sei der Mann nicht von der Polizei verfolgt worden. Gegen ihn liefen bereits vor der Tat zwei Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung und illegalen Waffenbesitzes. Bei dem Zwischenfall am Sonntag waren mindestens fünf Menschen getötet worden. Mindestens 48 Menschen wurden verletzt. Auch zahlreiche Kinder erlitten nach Behördenangaben Verletzungen. Für Aussagen in zahlreichen Posts rechter Accounts, der Schwarze Festgenommene sei Black-Lives-Matter-Aktivist gewesen und die Tat gezielt gegen Weiße gerichtet gewesen, gibt es in den Angaben der Polizei keinerlei Hinweise. (dpa, ap, taz)

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