gurke des tages:
„Baby erhält Namen der Maschine“, rapportierte AP gestern von der US-Base Ramstein. Aus Kabul fliehende Eltern hatten ihr Kind „Reach“ genannt – nach dem Militärflugzeug, in dessen Frachtraum das Mädchen das Licht einer reichlich unzumutbaren Welt erblicken musste. Die Umstände der Geburt waren widrig genug, aber immerhin wurde die Familie nicht in deutschem Kriegsgerät gerettet. Sonst hieße die junge Afghanin womöglich „Wiesel“ oder „Fregatte Emden“.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen