piwik no script img

Jahresrückblick Film von: Jenni Zylka

Jenni Zylka

taz-Autorin

„Niemals Selten Manchmal Immer“ von Eliza Hittman: Schwangerschaft durch sexuellen Übergriff und das skandalöse Abtreibungsrecht der USA. Ein sensibles, authentisches und dringliches Drama.

„Welcome to Chechnya“ von David France: Ein unfassbarer Skandal ist die brutale Verfolgung von LGBTQ*-Menschen in Tschetschenien. Der Film porträtiert Aktivist*innen gegen das mörderische Regime.

„The Good Fight“: sämtliche Diskurse des Jahres – von „Black Lives Matter“ über „#MeToo“ bis zum Kampf gegen den megalomanen Präsidenten – in rasantem Tempo und hervorragend gespielt.

„Der letzte Mohikaner“ von Michael Mann: Das Monumentalwerk erzählt in der Uncut-Version die noch längere wahre Geschichte von Massakern und Liebe, ohne das Wort „Indianer“ zu benutzen.

„The Mandalorian“: Man kann Disneys „Mandalorian“ ja viel vorwerfen, etwa die sich wiederholenden Abenteuer und die schlafmützige Horizontale. Aber die Storyboard-Bilder im Nachspann fetzen total.

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen