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Rotlicht-Demo

Prostituierte aus ganz Deutschland haben am Samstag auf St. Pauli für die Wiedereröffnung von Bordellen demonstriert. Sie fühlten sich in der Coronakrise alleingelassen, sagte Johanna Weber, Sprecherin des Bundesverbandes für erotische und sexuelle Dienstleistungen. Während etwa Friseur- und Massagesalons längst wieder öffnen dürften, drohe Prostituierten die Arbeit in der Illegalität. Auch in vielen Nachbarländern seien erotische und sexuelle Dienste bereits wieder erlaubt. An der Demo nahmen rund 400 Menschen teil. (epd)

Rot-Grüne-Zufriedenheit

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sieht in seinem neuen Senat den Beweis, dass Rot-Grün kein Auslaufmodell ist. Auch wenn Hamburg das bundesweit letzte Land ist, dass von einem Bündnis aus SPD und Grünen regiert wird, könne man „eine Kehrtwende hinbekommen“, sagte der SPD-Politiker. Die Erfahrungen in Koalitionen aus drei Parteien hätten gezeigt, „dass solche Bündnisse das Regieren nicht einfacher machen“. (dpa)

Stabile Zahlen

Je eine bestätigte Coronavirus-Neuinfektion sind am Samstag und Sonntag registriert worden. Nach Angaben der Sozialbehörde liegt die Zahl der seit dem Ausbruch der Pandemie infizierten Hamburger*innen damit bei 5.230. Davon stuft das Robert Koch-Instituts (RKI) 4.900 als genesen ein. Die Zahl der Todesfälle in Hamburg blieb laut RKI satbil bei 261. Demgegenüber beziffert das Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf die Fälle, bei denen das Virus todesursächlich war, unverändert auf 231. (dpa)

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