• 4.4.2019

Was fehlt …

… der Geldbeutel

Helen Burness hatte ihren Geldbeutel vergessen. Das stellte die Neuseeländerin erschüttert fest, als sie mit ihren zwei Kindern und dem Einkauf an der Kasse eines Supermarktes stand. Wie sollte Burness nun bezahlen, wie ihre Kinder durch die nächsten Tage bringen? Und wie sollte sie aus dieser Situation einigermaßen gesichtswahrend heraus kommen? Kurz, bevor die Familienmutter an ihrer Lage verzweifelte, zauberte das Schicksal eine Dea ex machina aus dem Hut. Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern trat hinter die Hadernde, zückte ihrerseits den Geldbeutel und beglich die ausstehende Rechnung. Die auf diese Weise aus peinlicher Situation Errettete revanchierte sich bei ihrer Repräsentantin mit positiver Publicity und postete ihr Erlebnis bei Twitter. Vielleicht war das der Premierministerin ein wenig peinlich, jedenfalls hat Burness ihren Tweet mittlerweile wieder entfernt. Dabei ist so ein bisschen gelebte Volksnähe ja durchaus was Feines. Und eine von der ersten Frau im Staat bezahlte Rechnung ist doch fast schöner als eine Steuerrückzahlung vom Staat. (ytk)