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Plan für sicheren Fußverkehr

Noch immer kann Zufußgehen in Deutschland ziemlich gefährlich sein. Mehr als 500 Fußgänger*innen wurden 2015 im Verkehr getötet. So dürfe es nicht weitergehen, erklärte Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamts (UBA), am Donnerstag. Bis 2030 sollen diese Todesfälle um 20 Prozent sinken. Das steht in den „Grundzügen einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie“, die das UBA mit der Bundesregierung und den Landesregierungen diskutieren will.

Oft nimmt die Verkehrsplanung zu wenig Rücksicht auf Fußgänger*innen. Ampelschaltungen und Übergänge sind gefährlich, Straßen zu breit, Gehwege zu schmal. Das UBA rät daher zu einem „Rückbau der autogerechten Stadt“, um den öffentlichen Raum für Geher attraktiver zu machen. Als Beispiele werden „die Einführung der Regelgeschwindigkeit Tempo 30 innerorts“ und „die Festlegung baulicher Mindeststandards für Fußwege“ genannt. Laut Umweltbundesamt brächte mehr Fußverkehr erhebliche Vorteile: Die Menschen blieben gesünder, und die Klimabelastung durch Autoabgase nähme ab. Hannes Koch

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