piwik no script img

christliche gurke

Früher hieß es „Kinder, Küche, Kirche“. Heute werden die drei K landauf, landab mit „Katholizismus, Kirche, Krise“ buchstabiert – so auch gestern, als dpa die Londoner Sunday Times zitierte: „Der Papst sollte endlich zugeben, dass die katholische Kirche mit einer Krise konfrontiert ist, die institutionell, global und existenziell ist.“ Die Wahrheit meint: Stimmt, aber am allerbesten wäre es, der Papst würde es sich auf seinen vier Buchstaben bequem machen und nie wieder dahersalbadern.

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen