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Das Unesco-Welterbekomitee hat die Wikingersiedlung Haithabu und das Grenzbauwerk Danewerk bei Schleswig zum Weltkulturerbe erklärt. Laut der Begründung sind die Stätten ein einzigartiges Zeugnis der Wikingerzeit. „Die Stätte macht deutlich, dass unsere Geschichte seit jeher vom Handel und Austausch über nationalstaatliche Grenzen hinweg geprägt ist“, erklärte Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission. Nach dem Wattenmeer und der Hansestadt Lübeck ist es die dritte Stätte in Schleswig-Holstein, die zum Welterbe erklärt wird.

Die Debatte um das antiisraelische Bündnis BDS hat das bekannte Technofestival Fusion erreicht, das am vergangenen Wochenende in Lärz stattfand. Ein Workshop im „Arab Underground“, der von einem BDS-Mitglied abgehalten werden sollte, sorgte für Kritik.

Die Bundeskulturfonds und die Musikförderung werden aufgestockt. So sollen die Mittel für die Stiftung Kunstfonds, den Fonds Darstellende Künste, den Literaturfonds, den Fonds Soziokultur, den Übersetzerfonds und den Musikfonds um je eine Million Euro erhöht werden. Darüber hinaus werden die Mittel für die KünstlerInnen-Förderung der Initiative Musik um bis zu zwei Millionen Euro erhöht. Zusätzlich kündigte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Erhard Grundl an, für 2019 eine weitere Aufstockung zu bean­tragen.

Regisseur Leander Haußmann hat erklärt, sich von Kultursenator Klaus Lederer (Linke) Risikobereitschaft bei der Einsetzung eines neuen Intendanten für die Berliner Volksbühne zu wünschen. „Er müsste was riskieren. Es müssen nicht immer die bekannten, allseits durchgesetzten Namen sein“, sagte Haußmann der Berliner Zeitung. Seit Chris Dercon, Nachfolger des Intendanten Frank Castorf, im April sein Amt niedergelegt hat, leitet Klaus Dörr das Theater kommissarisch.

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