piwik no script img

Endlich ein Heimspiel

Vollblutwerderaner Schaaf zurück in Bremen

Fünf Jahre nach seinem emotionalen Abschied von seinem Heimatclub kehrt der ehemalige Meistertrainer Thomas Schaaf in offizieller Funktion zu Werder Bremen zurück. Der gebürtige Mannheimer, der seit seiner Kindheit dem Verein angehört, übernimmt am 1. Juli den neu geschaffenen Posten des Technischen Direktors. In seiner künftigen Funktion beim Fußball-Bundesligisten soll er sich vor allem um die Ausbildung von Kickern und Coaches kümmern.

Der 57-Jährige soll laut einer Werder-Mitteilung die einheitliche Trainings- und Spielphilosophie weiterentwickeln und deren Umsetzung kontrollieren. „Ich halte es für einen Schritt mit Weitblick und bin sehr motiviert, meinen Beitrag in dieses Konzept einzubringen“, sagte Schaaf. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frank Baumann und allen sportlichen Verantwortlichen, mit denen wir eine Top-Ausbildung auf internationalem Niveau nachhaltig etablieren wollen.“

Noch am Sonntag vor dem Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund hatte Baumann allerdings vermieden, einschlägige Gerüchte zu kommentieren. Dabei war der Vertrag an diesem Tag unterschrieben worden. Cheftrainer Florian Kohfeldt hatte sich in den vergangenen Wochen für die Einbindung seines in Bremen hochverehrten Vorgängers stark gemacht. (dpa/taz)

40.000 mal Danke!

40.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Was uns besonders macht? Sie, unsere Leser*innen. Sie wissen: Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Wir suchen auch weiterhin Unterstützung: suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus – schon mit 5 Euro im Monat! Jetzt unterstützen