piwik no script img

Besser in den Federn kommen

Die Aufwach-Industrie hat etwas Neues. Nie mehr Geklingel und Gefiepe. Auch keine Sonnenaufgänge vortäuschende Lampe, kein flüchtender Roboter oder künstlicher Kaffeeduft. Der Little Rooster (www.littleroosterstore.com) verspricht, mit einem Orgasmus zu wecken, auch wenn er ungefähr so sexy aussieht wie der Barcodescanner aus dem Supermarkt. Auf Weckzeit programmiert, verschwindet der Rooster vor dem Schlafen in der Hose. Seine Form passt sich meiner Anatomie nicht wirklich gut an. Aber das muss ja nicht für alle gelten – etwa für Frauen, die eigentliche Zielgruppe. Ich jedenfalls schlafe beklemmt, bis der Rooster mit stärker werdenden Vibrationsstufen seine Arbeit aufnimmt. Erst träume ich, ein kleines Tier hätte es sich auf meinem Skrotum gemütlich gemacht und würde diese Idee nun heftig bereuen. Dann schrecke ich panisch hoch. Und bin hellwach. Philipp Brandstädter

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen