Stolz & Vorurteil: Fabian Hischmann:
Foto: WDR
Worauf sind Sie stolz?
„Stolz ist irgendwie ein Scheißwort. Ich vermeide es. Glück wiederum ist ein tolles Wort und für mich eng verknüpft mit meiner Familie und meinen Freunden. Klingt pathetisch? Ich hab auch viel Emo gehört in meiner Jugend.“
Welches Vorurteil haben Sie?
„Ich finde Leute, die in Bars arbeiten, schwierig. Also die ‚Macbook-Gäste‘. Das hat so was Selbstgefälliges. Als ob sie darauf warten würden, dass sie jemand anspricht und sie endlich von ihrem Roman-, Drehbuch-, Blog-Projekt erzählen können.“
Fabian Hischmann, 33, ist Schriftsteller und lebt in Berlin. Anfang des Jahres erschien sein zweiter Roman „Das Umgehen der Orte“
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen