BAUMFORSCHER VS. KILLERPILZ: Die Gene sollen es richten
Kranken Eschen in Mecklenburg-Vorpommern soll ein Forschungsprojekt helfen. Beim „Eschentriebsterben“ werde der Laubbaum von einem aggressiven Pilz befallen, sagte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) in Wittenförden. Nahezu alle Eschenbestände im Land sind befallen. Der Pilz beeinträchtigt die Wasserzufuhr, lässt Blätter welken und Triebe absterben.
In dem Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler nun in Mecklenburg-Vorpommern und angrenzenden Bundesländern solche Eschen identifizieren, bei denen sich eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen den Pilz beobachten lässt. Es werde davon ausgegangen, dass diese Eigenschaft genetische Ursachen hat. Sofern sich dies bestätigt, sollen diese wenigen Bäume, rund ein Prozent des Bestands, zum Aufbau einer Samenplantage genutzt werden. (epd)
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