: Rotierende Wolke
Alle reden vom Wetter: Denn wie sich am Dienstag gezeigt hat, können auch hiesige Lagen Tornados – und in ihnen Dachpfannen, Autos und Geäst – durch die Luft wirbeln lassen. In den Abendstunden hatte im Nordosten der Stadt ein schweres Unwetter binnen weniger Minuten Bäume umgestürzt, Dächer abgedeckt, Gärten zerstört und Keller geflutet. Am Horizont hatte eine sogenannte Trichterwolke ein Tempo von bis zu 180 Stundenkilometern aufgenommen. Laut des Deutschen Wetterdienstes ist ihr Vorkommen jedoch so ungewöhnlich nicht: Auch Deutschland sei ein Tornado-Land, heißt es bei den Wetterexperten. Gerade in der sommerlichen Gewittersaison bilden sich diese rotierenden Luftwirbel – geschätzt fünf bis zehn Mal jährlich allein in Norddeutschland. Vereinzelt kommt es dabei zu erheblichen Schäden. Das letzte Mal passierte das in Hamburg 2006. Da riss ein verheerender Tornado im Süden Hamburgs drei Baukräne um und tötete zwei Menschen. (taz)
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen