piwik no script img

Streit um Schulung für RobbenjägerTierärztliche Hochschule lenkt ein

Weil sie die Seehundpolitik in Schleswig-Holstein für tierschutzwidrig halten, sind die Betreiber des Robbenzentrums Föhr vor Gericht gezogen. Streitpunkt sind die sogenannten Seehundjäger. Diese vom Land berufenen Jagdaufseher kontrollieren Strandabschnitte, kümmern sich um verwaiste Heuler, töten aber auch Tiere, denen aus ihrer Sicht nicht mehr zu helfen ist. Robbenschützerin Janine Bahr erfuhr vom Umweltministerium in Kiel, dass die Seehundjäger von der Tierärztlichen Hochschule Hannover speziell geschult werden.

Auf Grundlage des Umweltinformationsgesetzes wollten die Tierärztin und ihr Mann Andrè van Gemmert von der Hochschule wissen, wann und in welchem Umfang die Jäger geschult werden. Diese Auskunft verweigerte die Hochschule zunächst. Das Paar reichte deshalb Klage ein. (dpa)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen