: UNO kritisieren Tschechien
| Die UNO hat schwere Vorwürfe gegen die Regierung in Tschechien wegen des Umgangs mit Flüchtlingen erhoben. Die Inhaftierung von Migranten in der Tschechischen Republik erfolge „systematisch“ und sei „entwürdigend“, erklärte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Raad al-Hussein, am Donnerstag in Genf. Das gelte insbesondere für die Einsperrung von Flüchtlingskindern. Die Verletzung der Menschenrechte von Migranten geschehe systematisch, erklärte der UN-Hochkommissar. Sie scheine „integraler Bestandteil“ der Politik der Regierung zu sein. Diese ziele darauf ab, Migranten und Flüchtlinge davon abzuhalten, nach Tschechien einzureisen und sich dort aufzuhalten. Tschechien sei unter den Transitländern das einzige, in dem Migranten und Flüchtlinge „routinemäßig gefangen gehalten würden. (afp)
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen