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Die CDU hat ein Problem im Osten

Für einen Sieg bei der Abgeordnetenhauswahl 2006 will die CDU nach den Worten ihres Landesvorsitzenden Ingo Schmitt besonders in den Ost-Bezirken deutlich mehr Stimmen gewinnen. Gerade in den Ost-Bezirken sei die CDU mit 13 Prozent „eine Volkspartei ohne Volk“, sagte Schmitt. „Im Osten haben wir Schwierigkeiten, als Ansprechpartner wahrgenommen zu werden.“ Angesichts des „katastrophalen“ Ergebnisses von 22 Prozent bei der Bundestagswahl dränge sich auf, dass die CDU nicht immer die richtigen Fragen aufgegriffen habe. Die Union habe klare Defizite bei Jungwählern, bei Frauen und im Osten der Stadt. „Wir überlegen, ob wir für die Abgeordnetenhauswahl gezielt Persönlichkeiten, so genannte Leuchttürme, aufstellen, um so den Wahlkampf in den östlichen Bezirken attraktiver zu machen“, sagte Schmitt. DPA