Q-Cells ist insolvent: Plötzlicher Celltod

Das Fotovoltaikhersteller Q-Cells wird am Dienstag einen Antrag auf Zahlungsunfähigkeit stellen. Nach der Prüfung alternativer Konzepte sah die Firma sich zu diesem Schritt genötigt.

Es wird dunkel in Bitterfeld. Bild: dpa

BITTERFELD-WOLFEN dapd/afp | Der hochverschuldete Solarzellenhersteller Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen geht zum Insolvenzgericht. Am Dienstag soll der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim zuständigen Amtsgericht Dessau-Roßlau gestellt werden, wie das Unternehmen am Montag ankündigte.

Das Management habe alle alternativen Konzepte zur Umsetzung der Finanzrestrukturierung geprüft und sei zu der Einschätzung gelangt, dass die Fortführungsprognose für das Unternehmen nicht mit hinreichender rechtlicher Sicherheit wiederhergestellt werden könne. Es sehe sich deshalb zu diesem Schritt veranlasst.

Die Unternehmensleitung wolle gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter daran arbeiten, den Fortbestand des Unternehmens in der Insolvenz sicherzustellen, hieß es und sich so nach eigenen Angaben unter Gläubigerschutz in Eigenregie sanieren.

Das 1999 gegründete Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben 2.200 Mitarbeiter, davon 500 in Malaysia.

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