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Archiv-Artikel

Das gibt zu denken

CLAUDIA ROTH, 50, kann ihre Ausladung aus der TV-Übertragung der Grand-Prix-Vorentscheidung am 9. März nicht nachvollziehen. Roth zur taz: „Beim Karneval sind dauernd Koch, Merz und Beck zu sehen – und da soll ich ein Problem sein?“ Der NDR hatte sie zunächst eingeladen, dann aber mit der Begründung wieder ausgeladen, dass Politiker sechs Wochen vor einer Wahl nicht außerhalb politischer Sendungen gezeigt werden dürften. Roth: „Es ist doch sowieso fraglich, ob mein Auftritt den Grünen nutzen würde.“ Selbst Parteifreunde hielten den Grandprix für „Schlagerscheiß“ und folgerten daraus, „meine Liebe zur Eurovision sei parteischädigend“, sagt Roth. Das allerdings sei „Quatsch“. Im Übrigen habe sie sich einfach auf die Jubiläumsshow „50 Jahre Grand Prix Eurovision in Deutschland“ gefreut. Roth: „Ich bin doch eine alte Grand-Prix-Anhängerin, seit ich denken kann.“