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Betr.: "The Saddest Music in the World"

Ja, doch, durchgeknallt! Denn was anderes soll das sonst sein, wenn einem der kanadische Regisseur Guy Maddin hier ganz treuherzig eine Groteske um einen Wettbewerb entspinnt, bei dem die traurigste Musik der Welt prämiert werden soll, alles natürlich auf ein Stummfilmäraschwarzweiß getrimmt, und dass die Beine von Isabella Rossellini in „The Saddest Music in the World“ mit Bier gefüllte Glasprothesen sind, ist nicht etwa ein Schenkelklopfer, sondern nur so ein Scherz am Rand. So was muss man erst einmal aushalten. Dafür aber hat man mit dem Film aus dem Jahr 2003 dann auch großen Spaß. Noch bis 13. Juni in den Tilsiter-Lichtspielen.

„The Saddest Music in the World“ (OmU): Tilsiter-Lichtspiele, 22 Uhr