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Kooperation der Nordlichter

■ Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Schröder, nutzt die Nachrichtenflaute für grundsätzliche Neujahrs-Erwägungen / „Wissenschaftlich-technische Intelligenz nutzen“

Für eine stärkere Kooperation der norddeutschen Bundesländer vor allem im Blick auf den europäischen Binnenmarkt hat sich der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Schröder, ausgesprochen. Die gemeinsamen Interessen des Nordens zu entwickeln, sei eine unerläßliche Bedingung gerade für Niedersachsen, schreibt Schröder in einem Brief zum neuen Jahr an die Mitglieder seiner Fraktion.

Die Perspektive einer westeuropäischen Randlage „verpflichtet uns, mit unserer wirtschaftlichen und politischen Kraft eine

integrative Rolle im Norden zu übernehmen, damit wir gemeinsam mit den anderen Bundesländern des Nordens eine ökonomische und politische Vorreiterrolle in der Entwicklung der Beziehungen zu den skandinavischen und zu den osteuropäischen Ländern spielen können“. Es sei an der Zeit, die Ressourcen der wissenschaftlich-technischen Intelligenz zu nutzen, „um den Norden bei der Entwicklung umweltgerechter Produktion und Produktionsverfahren in Führung zu bringen“, schrieb der Fraktionsvorsitzende. Nicht im nachsor

genden Umweltschutz lägen die Chancen, „sondern in der Entwicklung ressourcen-, vor allem energiesparender Verfahren“.

Schröder forderte auch eine Verbesserung des Verkehrsangebotes in der Fläche, vor allem den Ausbau schienengebundener Ost-West-Verbindungen. Sonst bestehe die Gefahr, daß wichtige Wirtschaftsräume des Landes weiter abgehängt werden würden. Für den Bau einer Transrapid -Referenzstrecke dürften nennenswerte finanzielle Ressourcen des Landes nicht gebunden werden.

dpa

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